Food Report: Food Trends 2025

Auch in ihrem bereits zwölften, jährlich erscheinenden Food Report nimmt Hanni Rützler unser Ernährungssystem genau unter die Lupe. In jedem Teil des Werks finden sich Beispiele für best practice, denn Hanni Rützler möchte weg von einer Problemsicht und hin zur Lösungssicht.

22.07.2024

| Autorin: Simone John

| Lesezeit: 5 Min.

Food Report: Food Trends 2025

Auch in ihrem bereits zwölften, jährlich erscheinenden Food Report nimmt Hanni Rützler unser Ernährungssystem genau unter die Lupe. In jedem Teil des Werks finden sich Beispiele für best practice, denn Hanni Rützler möchte weg von einer Problemsicht und hin zur Lösungssicht.

Unterteilt ist der Food Report 2025 in drei Hauptthemen:

  • Food Trends
  • Branchen-Insight Retail
  • Branchen-Insight Gastro

In diesem Beitrag starten wir mit dem ersten Teil: Food Trends 2025.

Warum sind Food Trends so wichtig?

Ein Zitat von Hanni Rützler zu Beginn des Food Reports 2025 macht ihren Blick auf das Thema Food Trends und deren Bedeutung besonders deutlich: „Food Trends signalisieren den Wandel in der äußeren Welt. Im Unternehmen lösen sie unterschiedliche Reaktionen aus, die von Inspiration bis hin zu Widerstand reichen. Doch es wird entscheidend sein, den Wandel anzunehmen und sich für Veränderungen zu öffnen, um erfolgreiches Wirtschaften auch in Zukunft gewährleisten zu können.“

Was kennzeichnet Food Trends?

  • Sie geben Antworten auf aktuelle Probleme in Bezug auf unsere Ernährung und präsentieren sinnvolle Alternativen.
  • Sie sind stets dynamisch und haben eine Haltbarkeit von fünf bis zehn Jahren.
  • Sie spiegeln Sehnsüchte und Wünsche wider.
  • Sie stehen für bestimmte Werte und bieten Orientierungshilfen bei täglichen Ess-Entscheidungen.

Das sind die Food Trends 2025

Food Trends verstärken sich wechselseitig und führen zu Synergien, weshalb sie im Food Report in Cluster eingeteilt werden:

Cluster 2: Food Waste und Wege aus der linearen Lebensmittelproduktion

Die Verschwendung von Lebensmitteln stellt noch immer eine große Herausforderung für ein nachhaltiges Ernährungssystem dar. Dabei gibt es viele verschiedene Bestrebungen, um den Food Waste zu minimieren. Beim Re-use Food Trend, der bereits beim Food Report 2014 eine Rolle gespielt hat, verwerten Endverbraucherinnen und Endverbraucher ihre Essensreste auf eine kreative Weise. Der Zero-Waste-Trend geht darüber hinaus und nimmt auch Landwirtschaft, Handel und Gastronomie in die Verantwortung. So leisten auch Unverpackt-Initiativen und Bauernmärkte ihren Anteil am bedarfsgerechteren Einkauf. Um dem Ziel Zero-Waste näher zu kommen, werden sämtliche Teile von Lebensmitteln genutzt und durch moderne Küchentechniken zu leckeren Lebensmitteln verarbeitet, sodass aus Abfall noch wertvolle Rohstoffe hergestellt werden.

Zwei Personen, die ihren Müll recyceln
© pixabay
Marktstand mit Obst und Preisschildern
© pixabay

Cluster 3: Regionalität und Globalität in Produktion, Verarbeitung und Handel

Local Food, Fair Food, New Glocal, Meet Food und Transparency sind die Merkmale dieses Clusters des Food Trends 2025. Regionale Ernährungslösungen sollen dabei wieder in den Vordergrund rücken, um auf Probleme der globalen Nahrungsmittelproduktion zu reagieren und als New Glocal die zukunftstaugliche Antwort auf den globalen Lebensmittelhandel geben. Dabei geht es vor allem um einen Balanceakt zwischen der lokalen Produktion und den globalen Importen, da eine rein lokale Versorgung nicht immer ausreichend ist. Die Transparenz innerhalb der Lieferketten rückt stärker in den Fokus, ökologische Geschäftspraktiken und Fair-Trade-Produzenten werden zunehmend wichtiger, was auch durch das EU-Lieferkettengesetz unterstützt werden wird.


Was waren die prognostizierten Food Trends 2024? Wer das noch mal nachlesen möchte, findet die fünf Food Trends 2024 von Hanni Rützler zusammengefasst auf unserem Branchentreff.


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